Einleitung

NSG Dachsbusch Laacher See Wingertsbergwand & Basaltsteinbruch Ahl Spitznack & Loreley am Mittelrhein Dauner Maare Mosenberg, Wolfsschlucht Hatzenport im Moseltal Dreimühlener Wasserfall Wacholderheide Hönselberg

Mosenberg
Westlich von Manderscheid liegt der Vulkankomplex der Mosenberg-Gruppe. Die insgesamt fünf Ausbruchsstellen, von denen die mittleren drei besichtigt wurden, liegen auf einer NW-SO verlaufenden Linie und folgen dabei einer Querstörung des variszischen Faltengerbirges. Auch das knapp 2 km entfernt liegende Meerfelder Maar ist dieser Störung aufgesetzt.

Die südlichste Ausbruchsstelle der Mosenberg-Gruppe ist erst durch Steinbrucharbeiten ans Tageslicht gekommen, da sie von den Lapillituffen der beiden Mosenbergkrater volkommen überdeckt war. Sie repräsentiert das älteste Förderzentrum. Nach Norden schließen sich die zwei Krater des eigentlichen Mosenbergs an. Vom südlichen dieser beiden Krater ergoss sich ein Lavastrom über den Horngraben bis in das Tal der Kleinen Kyll, wo der Lavastrom noch eine Mächtigkeit von z. T. über 30 m erreichte und das Wasser der Kleinen Kyll aufstaute. In der Folgezeit schnitt sich der Bach durch den Lavastrom und 5-10 m in die darunter liegenden devonischen Schiefer. In den Hängen der Wolfsschlucht, der steil eingeschnittenen Verlängerung des Horngrabens, sind die Basaltfelsen noch gut zu erkennen.
Nördlich des Mosenberges liegt der wassergefüllte Ringwall des Windsborn-Vulkans, der sich aus einer Wechselfolge von Schlacken undLapillituffen aufbaut. Beim Ausbruch des Windsborn-Vulkans vor etwa 43.000 - 29.000 Jahren wurden Gase und flüssige Lava aus dem Vulkan geschleudert. Die Lavafetzen erstarrten entweder in der Luft schaumig-blasig und regneten als Aschen und Schlacken herab oder sie trafen noch glühend-plastisch auf und verschweißten mit dem älteren Auswurfmaterial zu festen, erosionsresistenten Schweißschlacken. Beim Windsborn handelt sich um den einzigen echten Kratersee nördlich der Alpen.
Auch das nördlich anschließende Hinkelsmaar, dessen Lage leicht von der strengen linearen Anordnung der Ausbruchsstellen abweicht, ist kein echtes Maar, sondern ein ehemals wassererfüllter Schichtvulkan, der 1840 durch einen Entwässerungsstollen trockengelegt wurde, um Torf abzubauen. Auch im Windsborn-Kratersee wurde das Wasser im 19. Jh. durch einen Graben in die porösen Schlacken geleitet und dort zum Versickern gebracht, um den bis zu 7,5 m mächtigen Torf zu gewinnen.

Meyer, W. 1986: Geologie der Eifel. - Stuttgart: Schweizerbart´sche.


Aufstieg zum Mosenberg

 
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Der Mosenberg(-vulkan)
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Wegweiser zum Mosenberg (mit Spuren der pubertierenden Landjugend)
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Der Aussichtsturm auf dem Gipfel des Mosenberges bot allerdings lediglich ein Aussichtshüttchen ohne Aussicht.
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Sehenswert am Weg dorthin allerdings das Kohlmeisennest im hohlen Stahlpfahl einer Schranke

Zurück zum Start und weiter zum Bergkratersee, dem ...
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... Windsborn-Kratersee (kein Maar!)
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... am Ufer eine schön ausgebildtete Verlandungszone mit ...
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Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata),
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Fieberklee ...
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... Menyanthes trifoliata und
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Sumpf-Blutauge ...
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... Potentilla palustris.
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Im Horngraben ...
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Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
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Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) steht nicht im Wald.
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Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
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Schlangen-Knöterich (Bistorta officinalis)
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Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
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Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
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Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata)
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Grünwidderchen
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Am Bach die Wald-Simse (Scirpus sylvaticus)
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Ab in die Wolfsschlucht ...
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... und ins Tal der Kleinen Kyll ...
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... mit zahlreichen schön ausgebildeten Kolken (Strudeltöpfen) im Bachbett.
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Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
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Gelappter Schildfarn (Polystichum aculeatum)
  Vorm SPIEL
noch zum Endemiten ...

 

Ansprechpartner: Till Kasielke
Armin Jagel