Einleitung

NSG Dachsbusch Laacher See Wingertsbergwand & Basaltsteinbruch Ahl Spitznack & Loreley am Mittelrhein Dauner Maare Mosenberg, Wolfsschlucht Hatzenport im Moseltal Dreimühlener Wasserfall Wacholderheide Hönselberg

Dauner Maare
Denkt man an die Eifel, denkt der Geograph an Maare. Zwei davon schauen wir uns an, das tiefer gelegene Schalkenmehrener Maar oder das unmittelbar daneben, aber erheblich höher gelegene Weinfelder Maar. Um das letztere gehen wir einmal herum. Ans Wasser kommen wir nicht, aber auch an den Wegen auf den Wiesen gibt es eine interessante Flora zu finden.

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Schalkenmehrener Maar (Seespiegel 420 m ü. NN, Wassertiefe 21 m)
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Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt (Seespiegel 484 m ü. NN, Wassertiefe 51 m) Schalkenmehrener und Weinfelder Maar gehören zusammen mit dem Gemünder Maar zu den Dauner Maaren. Die Entstehung der Maare wird wie folgt erklärt: Entlang von Schwächezonen der Erdkurste drang Magma auf und traf hier auf wasserführende Gesteinsschichten. Beim Kontakt mit dem Magma verdampfte das Wasser explosionsartig und sprengte eine trichterförmige Hohlform in die Geländeoberfläche, die sich anschließend mit Grundwasser füllte. Aufgrund dieser Genese liegen die Maare immer tiefer als die ursprüngliche Geländeoberfläche - einer der wesentlichen Unterschiede zu einem Kratersee, der sich in einem dem Untergrund aufgesetzten Vulkankegel bildet. Das Schalkenmehrener Maar ist eigentlich ein Doppelmaar. In dem verlandeten östlichen Maar hat sich ein Hochmoor mit bis zu 8 m Torfmächtigkeit gebildet (im Bild links). Dieses Trockenmaar ist das älteste der Dauner Maare. Es folgten die Ausbrüche des westlichen, wassererfüllten Schalkenmehrener Maares vor etwa 11.000 Jahren und des Weinfelder Maares vor etwa 10.500 Jahren. Die Höhenunterschiede zwischen Schalkenmehrener und Weinfelder Maar beruhen auf dem Relief der prävulkanischen Geländeoberfläche. Frechen, J. 1971: Siebengebirge am Rhein - Laacher Vulkangebiet - Maargebiet der Westeifel. Vulkanologisch-petrographische Exkursion. - Sammlung Geologischer Führer 56, 2. Aufl. - Berlin, Stuttgart: Borntraeger. Meyer, W. 1986: Geologie der Eifel. - Stuttgart: Schweizerbart´sche.
   
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Es schillert ...
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... das Schillergas (Koeleria pyramidata)
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Wiesen-Bocksbart ...
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... Tragopogon pratensis
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Scharfer Hahnenfuß ...
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... Ranunculus acris
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Aber eben auch ...
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... dieser hier:...
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... der "Polyanthusähnliche Hain-Hahnenfuß" (Ranunculus polyanthemoides)...
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... mit gefurchtem Blütenstiel
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Knöllchen-Steinbrech ...
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... Saxifraga granulata
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Kahle Turmkresse ...
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... Arabis glabra
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Pairas Segge oder auch Schmalblättrige Stachel-Segge...
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... Carex pairae
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Vom Geländer herab schaut man auf ...
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... das Acker-Filzkraut (Filago arvensis)
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Und wie schon mehrmals begleitet uns am Straßenrand der Salzschwaden (Puccinellia distans)
    Es wartet der Mosenberg ...

 

Ansprechpartner: Till Kasielke
Armin Jagel