Einleitung

NSG Dachsbusch Laacher See Wingertsbergwand & Basaltsteinbruch Ahl Spitznack & Loreley am Mittelrhein Dauner Maare Mosenberg, Wolfsschlucht Hatzenport im Moseltal Dreimühlener Wasserfall Wacholderheide Hönselberg

Laacher See
Wanderung vom Parkplatz am südlichen Hang des Laacher Sees (an der Bundesstraße L113) zum Ostufer, vorbei an vielen blühenden Äckern.


Am Wegesrand  
Image
Bunias_orientalis_Laacher_See_070612_TK.jpg
Orientalische Zackenschote ...
Image
Bunias_orientalis_Laacher_See_070612_TK01.jpg
... Bunias orientalis
Image
Lonicera_periclymenum_Laacher_See_070612_TK15.jpg
In der Sonne prachtvoll blühend: das Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum)
Image
Eifel2012_03_1059_CB01.jpg
   
Image
Pisum_sativum_convar_segetum_Laacher_See_070612_TK79.jpg
Ein Erbsenfeld
Image
Pisum_sativum_convar_segetum_Laacher_See_070612_TK72.jpg
Pisum sativum convar. segetum (Erwin 2)
Image
Triticale_Laacher_See_070612_TK17.jpg
Ein Triticale-Acker mit Triticale: Weizen (Triticum aestivum) gekreuzt mit Roggen (Secale cereale) ...
Image
Secale_cereale_Eifel2012_LaacherSee070612_CB02.jpg
... mit Roggen als Unkraut
Image
Papaver_rhoeas__Laacher_See_070612_TK48.jpg
Und ein Gerstenacker
Image
Hordeum_vulgare_Laacher_See_070612_TK38.jpg
... mit Sommergerste
Image
Hordeum_vulgare_Sommergerste_Eifel2012_LaacherSee070612_CB02.jpg
... Hordeum vulgare
Image
Hordeum_vulgare_Sommergerste_Eifel2012_LaacherSee070612_CB04.jpg
... einer zweizeiligen Gerste
Image
Papaver_rhoeas_Laacher_See_070612_TK36.jpg
... und sehr viel Klatsch-Mohn
Image
Papaver_rhoeas_Eifel2012_LaacherSee070612_CB01.jpg
... Papaver rhoeas
Image
Matricaria_chamomilla_Laacher_See_070612_TK41.jpg
... und echter Kamille
Image
Matricaria_chamomilla_Laacher_See_070612_TK35.jpg
... Matricaria recutita
Image
Fumaria_officinalis_Laacher_See_070612_TK80.jpg
... Gewöhnlichem Erdrauch (Fumaria officinalis)
Image
Thlaspi_arvense__Laacher_See_070612_TK42.jpg
... und Acker-Hellerkraut (Thlaspi arvense)
Image
Lithospermum_arvense_Laacher_See_070612_TK81.jpg
Der Acker-Steinsame ...
Image
Lithospermum_arvense_Laacher_See_070612_TK82.jpg
... (Buglossoides arvensis) ist typisch für Kalkäcker, wie auch ...
Image
Lamium_amplexicaule_Laacher_See_070612_TK25.jpg
... die Stängelumfassende Taubnessel (Lamium amplexicaule)
Image
Anchusa_arvensis_Laacher_See_070612_TK26.jpg
Der Acker-Krummhals (Anchusa arvensis) dagegen ist typisch für bodensaure Äcker.

In einem angesäten Ackerrandstreifen für Honigbienen
Image
Fagopyrum_esculentum_Laacher_See_070612_TK59.jpg
Buchweizen (Fagopyrum esculentum)
Image
Linum_usitatissimum_Laacher_See_070612_TK62.jpg
Saat-Lein (Linum usitatissimum)

Ziel erreicht:
Der Laacher See  

Uferterrassen
Der Wasserspiegel des Laacher Sees wurde in historischer Zeit zweimal künstlich herabgesetzt. Im 12. Jh. wurde der Fulbert-Stollen als Entwässerungsstollen durch den südlichen Randwall des Laacher Sees getrieben, um einerseits die Überflutung des Klosters Maria Laach bei hohen Seeständen zu unterbinden und andererseits fruchtbares Ackerland in unmittelbarer Nähe zum Kloster zu gewinnen. In den Jahren 1842-45 wurde ein weiterer, 6 m tiefer liegender Entwässerungs-stollen angelegt, um weiteres Ackerland zu gewinnen. Die ehemaligen Seespiegel sind am Ostufer deutlich an den erhaltenen Uferterrassen im Gelände zu erkennen. Diese bildeten sich auf natürliche Weise durch Sedimentakkumulation am Seeufer. Der heutige Rundweg um den Laacher See verläuft auf der oberen, ursprünglichen Uferterrasse.

Frechen, J. 1971: Siebengebirge am Rhein - Laacher Vulkangebiet - Maargebiet der Westeifel. Vulkanologisch-petrographische Exkursion. - Sammlung Geologischer Führer 56, 2. Aufl. - Berlin, Stuttgart: Borntraeger.
Meyer, W. 1986: Geologie der Eifel. - Stuttgart: Schweizerbart´sche.

Image
Eifel2012_03_Laacher_See_070612_TK57.jpg
Image
Eifel2012_03_Laacher_See_070612_TK56.jpg

Geblubber im See
Am Ostufer des Laacher Sees kann an zahlreichen Stellen das stetige Aufsteigen von Gasblasen beobachtet werden. Es handelt sich hierbei um reines CO2 (Kohlenstoffdioxid), welches dem vulkanischen Herd unter dem Laacher Vulkangebiet entstammt. Das CO2 trennt sich von der magmatischen Schmelze bei deren Abkühlung auf 400-200 °C. Somit bezeugt der Gasaustritt, dass sich unter dem Laacher See noch magmatische "Schmelze" mit Temperaturen von über 400 °C befindet. Das aufsteigende Gas kann somit als das letzte Zeichen einer zumindest bis heute abklingenden vulkanischen Aktivität angesehen werden.

Frechen, J., Hopmann, M. & Knetsch, G. 1959: Die vulkanische Eifel. 4. Aufl. - Bonn: Wilhelm Stollfuss.
 
Zur Wand ...

 

Ansprechpartner: Till Kasielke
Armin Jagel